Logistik-Hubs in Stuttgart: Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft

Stuttgart, die Landeshauptstadt Baden-Württembergs, ist nicht nur ein Zentrum für Automobilindustrie und Maschinenbau, sondern auch ein wichtiger Knotenpunkt der Logistik in Deutschland. Mit ihrer zentralen Lage und hervorragenden Anbindung an das Autobahn- und Schienennetz sowie den Flughafen Stuttgart, spielt die Region eine Schlüsselrolle in der effizienten Belieferung von Waren und Gütern in ganz Europa.

Moderne Logistik-Infrastruktur

In den letzten Jahren hat sich Stuttgart zu einem bedeutenden Standort für moderne Logistik-Hubs entwickelt. Diese hochmodernen Anlagen bündeln verschiedene Logistikprozesse unter einem Dach und bieten Unternehmen aus allen Branchen eine Vielzahl von Dienstleistungen an, darunter:

  • Lagerung: Warenein- und -auslagerung, Kommissionierung und Verpackung
  • Transport: Land-, Luft- und Seetransport
  • Umschlagslogistik: Be- und Entladung von Waren, Umschlag zwischen verschiedenen Transportarten
  • Informationslogistik: Warenwirtschaftssysteme, Track-and-Trace-Systeme

Vorteile für Unternehmen

Die Nutzung von Logistik-Hubs in Stuttgart bietet Unternehmen eine Reihe von Vorteilen, darunter:

  • Kosteneinsparungen: Durch die Bündelung von Logistikprozessen können Unternehmen Kosten senken und ihre Lieferketten optimieren.
  • Effizienzsteigerung: Moderne Logistik-Hubs sind hoch automatisiert und effizient, was zu schnelleren Lieferzeiten und geringeren Fehlerraten führt.
  • Flexibilität: Unternehmen können flexibel auf schwankende Auftragsvolumina reagieren und ihre Logistikprozesse an die jeweiligen Anforderungen anpassen.
  • Skalierbarkeit: Logistik-Hubs können an die Bedürfnisse der Unternehmen angepasst werden und wachsen mit ihnen mit.

Bedeutung für die deutsche Wirtschaft

Die Logistik-Hubs in Stuttgart spielen eine wichtige Rolle für die deutsche Wirtschaft. Sie tragen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen bei und sichern Arbeitsplätze in der Region. Darüber hinaus leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Verringerung von Verkehrsstau und Umweltbelastungen.

Zukunftsperspektiven

Die Nachfrage nach Logistik-Dienstleistungen in Stuttgart wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, müssen die bestehenden Logistik-Hubs weiter ausgebaut und neue Anlagen errichtet werden. Darüber hinaus müssen innovative Technologien eingesetzt werden, um die Logistikprozesse noch effizienter und nachhaltiger zu gestalten.

Fazit

Die Logistik-Hubs in Stuttgart sind ein wichtiger Bestandteil der deutschen Wirtschaft. Sie tragen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen bei, sichern Arbeitsplätze in der Region und leisten einen wichtigen Beitrag zur Verringerung von Verkehrsstau und Umweltbelastungen. In Zukunft wird die Bedeutung der Logistik-Hubs weiter zunehmen, da die Nachfrage nach Logistik-Dienstleistungen stetig steigt.

Die Welt der Lagerhallen in Deutschland: Alles, was Sie wissen müssen

Lagerhallen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Sie beherbergen Waren, Produkte und Materialien, die den Motor des Landes am Laufen halten. Von riesigen Logistikzentren bis hin zu kleineren Lagerräumen in Gewerbegebieten spielen Lagerhallen eine wichtige Rolle in der Lieferkette und dem Erfolg unzähliger Unternehmen.

In diesem Blogbeitrag beleuchten wir die faszinierende Welt der Lagerhallen in Deutschland. Wir tauchen ein in die folgenden Themen:

Die Bedeutung von Lagerhallen in Deutschland:

  • Die deutsche Wirtschaft ist stark von Industrie und Handel geprägt. Lagerhallen spielen eine zentrale Rolle in der Lagerung und dem Transport von Waren und Produkten.
  • Der Online-Handel boomt und führt zu einer steigenden Nachfrage nach Lagerflächen.
  • Moderne Lagerhallen sind nicht nur Lagerstätten, sondern auch wichtige Knotenpunkte in komplexen Logistiknetzwerken.

Arten von Lagerhallen:

  • Lagertypen: Es gibt verschiedene Arten von Lagerhallen, die unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden. Dazu gehören Hochregallager, Palettenlager, Gefahrgutlager und Kühllager.
  • Bauweisen: Lagerhallen können aus verschiedenen Materialien wie Stahl, Beton und Holz gebaut werden. Die Wahl der Bauweise hängt von Faktoren wie Größe, Budget und den gelagerten Waren ab.
  • Ausstattung: Moderne Lagerhallen sind mit modernster Technologie ausgestattet, um die Lagerung und Kommissionierung von Waren zu optimieren. Dazu gehören Regalbediensysteme, Fördertechnik und Warenwirtschaftssysteme.

Lagerhallen finden:

  • Kauf oder Miete: Unternehmen müssen entscheiden, ob sie eine Lagerhalle kaufen oder mieten möchten. Die Entscheidung hängt von Faktoren wie der finanziellen Situation, den Wachstumsplänen und den spezifischen Anforderungen des Unternehmens ab.
  • Lage: Die Lage der Lagerhalle ist ein entscheidender Faktor. Sie sollte verkehrsgünstig gelegen sein und in der Nähe von Autobahnen, Flughäfen und anderen Verkehrsknotenpunkten liegen.
  • Größe: Die Größe der Lagerhalle muss dem aktuellen und zukünftigen Lagerbedarf des Unternehmens entsprechen.

Trends in der Lagerhallenwelt:

  • Nachhaltigkeit: Lagerhallen werden zunehmend nachhaltig gebaut und betrieben. Dazu gehört die Verwendung energieeffizienter Materialien und Technologien sowie die Nutzung erneuerbarer Energien.
  • Automatisierung: Die Automatisierung spielt in der Lagerlogistik eine immer größere Rolle. Roboter und andere automatisierte Systeme werden eingesetzt, um die Lagerung und Kommissionierung von Waren zu optimieren.
  • Digitalisierung: Die Digitalisierung hält auch Einzug in die Welt der Lagerhallen. Warenwirtschaftssysteme werden mit anderen Systemen wie ERP-Systemen und Transportmanagementsystemen verknüpft, um die Lieferkette zu optimieren.

Fazit:

Lagerhallen sind ein wichtiger Bestandteil der deutschen Wirtschaft. Sie spielen eine Schlüsselrolle in der Lagerung und dem Transport von Waren und Produkten. Die Nachfrage nach Lagerhallen steigt stetig und mit ihr entwickeln sich auch die Anforderungen an moderne Lagerhallen. Zukunftsorientierte Lagerhallen sind nachhaltig gebaut, automatisiert und digitalisiert.

Zusätzliche Informationen:

Die zweitstärkste Assetklasse – Logistik

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Der Erfolgskurs bei Industrie- und Logistikimmobilien setzt sich auch 2018 fort. In den ersten drei Monaten des Jahres wurden nach Angaben von Colliers International insgesamt über 1,8 Milliarden Euro investiert, was nahezu dem gleichen Ergebnis wie im Vorjahreszeitraum (-1 Prozent) entspricht. Bezogen auf den Durchschnitt der letzten fünf Jahre liegt das diesjährige Quartalsergebnis mit einem Plus von 75 Prozent sogar signifikant darüber.

Vor allem Industrieimmobilien zeigten sich zunehmend beliebter bei Investoren. Ihr Anteil am Gesamtvolumen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von neun auf aktuell rund 37 Prozent (676 Millionen Euro). Rund 1,2 Milliarden Euro bzw. 63 Prozent des Quartalsergebnisses entfielen auf Lager- und Logistikimmobilien.

Peter Kunz, Head of Industrial & Logistics bei Colliers International: „Industrie- und Logistikimmobilien mischen den gesamtgewerblichen Immobilienmarkt trotz geringer werdender Produktverfügbarkeit weiterhin kräftig auf. Mit einem Marktanteil von derzeit 16 Prozent schaffte die Assetklasse Logistik sich auf Rang 2 zu positionieren und Einzelhandelsimmobilien, die sonst direkt nach dem langjährigen Spitzenreiter Büro im Fokus der Marktteilnehmer standen, auf den dritten Platz zu schieben (11 Prozent). Logistikimmobilien sind zum Liebling der Investoren geworden und das Vertrauen in diese Anlageklasse wird immer größer.“

Portfolio-Übernahmen prägen erneut das Marktgeschehen

Wie auch schon 2017 sind großvolumige Portfolioübernahmen der Grund für die zufriedenstellende Entwicklung am Industrie- und Logistikimmobilienmarkt. So übernahm Frasers Property aus Singapur mit dem Kauf einer Tochtergesellschaft der Alpha Industrial ein Portfolio bestehend aus deutschen und österreichischen Logistikimmobilien. Insgesamt belief sich der Verkaufswert des Portfolios auf über 600 Millionen Euro. Sowohl bei Industrie- und Logistikimmobilien als auch am gesamtgewerblichen Immobilienmarkt stellte diese Übernahme die größte Transaktion im ersten Quartal dar.

Ebenfalls marktprägend zeigte sich der Verkauf des Azurite-Portfolios von Goodman an die Blackstone Group. Der Kaufpreis für das rund 240.000 Quadratmeter große Portfolio mit Immobilien unter anderem in Nordrhein-Westfalen und Hessen lag bei rund 250 Millionen Euro. Darüber hinaus wechselten im ersten Quartal mehrere Light-Industrial Objekte bei kleinvolumigen Paketkäufen den Besitzer. So sicherte sich der Projektentwickler Fuchs & Söhne im Rahmen einer Sale-and-Leaseback Transaktion drei Light-Industrial Immobilien in Nordrhein-Westfalen. Weitere drei Gewerbeobjekte im Ruhrgebiet gingen in das Portfolio der Deutschen Industrie Reit über. Insgesamt belief sich der Umsatz, der durch Portfolio-Transaktionen getätigt wurde, auf über eine Milliarde Euro bzw. 55 Prozent des Gesamtumsatzes.

Interesse aus dem Ausland weiterhin auf hohem Niveau

Bedingt durch die Alpha Industrial-Übernahme zeichnete sich wie auch schon im Gesamtjahr 2017 ein hoher Investitionsanteil aus dem Ausland ab. Mehr als zwei Drittel des Gesamtinvestitionsvolumens (knapp 1,3 Milliarden Euro) investierten Anleger aus dem Ausland in deutsche Industrie- und Logistikimmobilien, die aufgrund des limitierten Angebots und der steigenden Attraktivität des Sektors auch zunehmend auf B- und C-Lagen ausweichen und risikofreudiger werden, um den Zuschlag zu erhalten.

Vor allem Vermögensverwalter (Asset- und Fondsmanager) nutzten die gute Marktlage aus, um Objekte zu erwerben. Rund 62 Prozent des Gesamtvolumens (1,1 Milliarden Euro) steuerten sie zum Gesamtergebnis bei. An zweiter Stelle folgen offene Immobilienfonds/Spezialfonds mit 17 Prozent. Auf der Verkäuferseite führten Projektenwickler mit 39 Prozent bzw. 719 Millionen Euro die Spitze an. Es folgen Vermögensverwalter und Corporates/Eigennutzer auf den Plätzen zwei und drei.

Produktmangel bremst Investitionsvorhaben aus

Hubert Reck, Head of Industrial & Logistics Investment bei Colliers International: „Es fehlt dem Markt weiterhin an Top-Produkten in Top-Lagen. Bereits vor Fertigstellung steigen viele Investoren in Projekte ein und sichern sich die begehrten Immobilien im Rahmen eines Forward Deals. Die konjunkturellen Bedingungen und die aktuell starken Vermietungsmärkte lassen Investoren auf dem Industrie- und Logistikimmobilienmarkt immer aktiver werden.

Im Hinblick auf den wachsenden Online-Handel, der die Nähe zum kaufkräftigen Kunden benötigt, wird sich die Logistikbranche in Deutschland in den kommenden Jahren verstärkt auf die Ballungszentren konzentrieren und weiter wachsen. Das könnte wiederrum für Produktnachschub auf dem Investmentmarkt sorgen, allerdings sind die stadtnahen Flächen in einigen Märkten wie München, Hamburg und Düsseldorf stark begrenzt und Grundstücke sehr teuer. Dennoch sehen wir bei den etablierten Projektentwicklern verstärkte Aktivitäten im Bereich Landbanking, dies trotz signifikant steigender Grundstückspreise. Zweifelsohne wäre das Investitionsvolumen nochmal deutlich höher ausgefallen, wenn mehr Anlageobjekte auf dem Markt verfügbar wären.“

Der Nachfrageüberhang hat die Renditen in den vergangenen 12 Monaten nochmal deutlich nach unten gedrückt und für die bislang höchste Renditekompression bei Logistikimmobilien gesorgt. Während die Bruttoanfangsrendite für erstklassige Core-Immobilien Anfang 2017 bei 5,4 Prozent lag, sank diese im Jahresverlauf um 75 Basispunkte auf 4,65 Prozent und hielt sich über den Jahreswechsel vorerst stabil.

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Online-Boom – Positiv für die Post

Bei den deutschen Ex-Staatsunternehmen brummt’s. Nach glänzenden Zahlen der Deutschen Telekom vorige Woche hat nun auch die Deutsche Post höhere Umsätze und Gewinne gemeldet …

Nachhaltigkeitspreis für Logistik – ALDI SÜD

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Die Bundesvereinigung Logistik (BVL) Österreich und die BVL Deutschland haben ALDI SÜD mit dem zweiten Platz des Nachhaltigkeitspreises Logistik ausgezeichnet. Die Jury honoriert damit das ganzheitliche Engagement für nachhaltiges Handeln in der Logistik des Einzelhandelsunternehmens.

Nachhaltigkeit und verantwortliches Handeln sind bei ALDI SÜD integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie und in den Corporate-Responsibility-Grundsätzen fest verankert. Die Reduktion von CO2-Emissionen spielt dabei insbesondere in der Logistik eine zentrale Rolle. Denn rund 30 Prozent des CO2-Fußabdrucks von ALDI SÜD werden dort verursacht. So wurden verschiedene Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit im Bereich der Warenströme des Unternehmens umgesetzt. Dafür wurde ALDI SÜD bereits 2016 als einer der ersten Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland mit dem „Lean and Green Star“ ausgezeichnet.
„Nach dem Erhalt des ‚Lean and Green Star‘ ist dies für uns ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg zu mehr Klimaschutz. Das positive Feedback der BVL ist die Bestätigung für unser Engagement und zugleich Ansporn, noch besser zu werden und unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen weiter auszubauen“, erklärt Andreas Kremer, Leiter Logistikmanagement bei ALDI SÜD. Die Bundesvereinigung Logistik hob die ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie hervor. „ALDI SÜD zeigt, wie einer der größten Lebensmitteleinzelhändler den Nachhaltigkeitsgedanken insbesondere in der Logistik tagtäglich lebt. Durch intelligente Maßnahmen und großes Engagement wurden eindrucksvolle ökologische, ökonomische und soziale Effekte erzielt“, sagt Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der BVL.

Anhand verschiedener Maßnahmen in der Beschaffungs-, der Intra- und der Distributionslogistik konnte das Unternehmen CO2-Emissionen deutlich einsparen. Den Hauptanteil machen dabei die Beschaffungslogistik durch die Einrichtung von Quellgebietslagern zur Warenbündelung und die Nutzung von Grünstrom für die ALDI SÜD Logistikzentren aus. Reduktionen konnten weiterhin beim Stromverbrauch durch Umrüstung auf LED-Leuchten in den Logistikzentren sowie die Installation von Fotovoltaikanlagen auf den Dächern realisiert werden. Im Bereich der Transportlogistik konnte durch verschiedene Optimierungen, wie beispielsweise die Nutzung von vorausschauenden Tempomaten, der Dieselverbrauch im Fuhrpark verringert werden. Neue Technologien zur Verbesserung der Umweltleistung wie beispielsweise alternative Transportkältemaschinen, Biomasseheizungen in Logistikzentren oder Wärmerückgewinnungsanlagen in den Kühlzentren werden in der Praxis immer wieder erforscht.

Ein weiteres Einsparpotenzial für ALDI SÜD bietet die Erprobung alternativer Antriebstechnologien. Bereits seit 2009 ist ein Erdgas-LKW in der Regionalgesellschaft Mönchengladbach unterwegs. Ab Sommer 2018 werden vier Erdgas-Lkw der neuesten Generation für den Transport der Produkte zwischen Logistikzentren und Filialen über fünf Jahre hinweg getestet. Sie kommen in Ballungsgebieten zum Einsatz, die eine häufige Überschreitung der Feinstaub-Grenzwerte verzeichnen. Darüber hinaus wird im Ruhrgebiet ein Elektro-Lkw für den Warentransport auf die Straße geschickt.
Die Preisverleihung fand im Rahmen des 34. Logistik Dialogs in Wien statt. Für den Nachhaltigkeitspreis Logistik sind Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung sowie realisierte kooperative Forschungsprojekte zugelassen.

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Die zweitstärkste Assetklasse – Logistik

Vor allem Industrieimmobilien zeigten sich zunehmend beliebter bei Investoren. Ihr Anteil am Gesamtvolumen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von neun auf aktuell rund 37 Prozent (676 Millionen Euro). Rund 1,2 Milliarden Euro … 

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Neue Allianz? – Logistik-Messe

Auf der Internetseite der LogiMAT China war es schon seit Längerem angekündigt: Die Leistungschau findet 2019 nicht mehr wie bisher in Nanjing, sondern in der chinesischen Wirtschaftsmetropole Schanghai statt. Jetzt wurden Einzelheiten dazu bekannt: Die LogiMAT China …

Neue Allianz? – Logistik-Messe

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Auf der Internetseite der LogiMAT China war es schon seit Längerem angekündigt: Die Leistungschau findet 2019 nicht mehr wie bisher in Nanjing, sondern in der chinesischen Wirtschaftsmetropole Schanghai statt. Jetzt wurden Einzelheiten dazu bekannt: Die LogiMAT China soll parallel zur transport logistic China über die Bühne gehen, und zwar vom 15. bis 17. April. Besucher können dann mit einem Ticket beide Messen besuchen.

12.000 Quadratmeter reserviert

Entsprechende Gerüchte, die während der CeMAT in Hannover unter Ausstellern und Besuchern die Runde machten, bestätigte Peter Kazander, Geschäftsführer des LogiMAT-Veranstalters EUROEXPO Messe- und Kongress GmbH, gegenüber LOGISTIK HEUTE. „Es gibt eine entsprechende Vereinbarung zwischen der EUROEXPO und der Messe München Schanghai, die die transport logistic China seit Jahren veranstaltet“, so Kazander. Die LogiMAT China werde bei der Premiere in Schanghai eine Halle mit mehr als 12.000 Quadratmetern Austellungsfläche belegen. „Ich freue mich über die Zusammenarbeit der beiden weltweit größten Logistikmessen in China und die künftigen Ergebnisse“, betonte Kazander. Weitere Details werden im Rahmen der transport logistic China 2018 am 16. Mai in Schanghai bekannt gegeben.

Gleiches Gelände

Hintergrund: Auf der weltweit größten Intralogistikmesse LogiMAT in Stuttgart stellten dieses Jahr 1.564 Aussteller ihre Produkte und Lösungen vor. Für die weltweit größte Transport- und Logistikmesse transport logistic in München buchten beim Veranstalter Messe München vergangenes Jahr 2.162 Unternehmen aus 62 Ländern einen Stand. Im zweijährigen Rhythmus organisiert die Tochtergesellschaft der Messe München auf dem Shanghai New International Expo Centre (SNIEC) die transport logistic China. 2016 stellten dort 602 Aussteller aus 48 Ländern aus. Mehr als 22.000 Besucher reisten zu dieser Messe in die Stadt.

Interessanter Markt

Die neue Messe-Allianz ist aus Sicht deutscher Maschinenbauer durchaus interessant: Denn China ist in Sachen Intralogistik der mit Abstand weltweit größte Markt. Mehr als 100 Milliarden US-Dollar beträgt der jährliche Umsatz in diesem Wirtschaftsbereich. Zum Vergleich: Der zweitgrößte Markt der Welt, die Vereinigten Staaten, setzen nur etwa ein Drittel des chinesischen Volumens um. Für deutsche Intralogistikanbieter gilt das Reich der Mitte daher als sehr attraktiver Absatzmarkt. Laut dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) exportierten die deutschen Hersteller 2017 alleine in das 1,4 Milliarden Einwohner zählende Land intralogistische Produkte im Wert von mehr als 600 Millionen Euro. Der Export in ganz Asien belief sich auf rund zwei Milliarden Euro.

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Nachhaltigkeitspreis für Logistik – ALDI SÜD

Die Bundesvereinigung Logistik (BVL) Österreich und die BVL Deutschland haben ALDI SÜD mit dem zweiten Platz des Nachhaltigkeitspreises Logistik ausgezeichnet. Die Jury honoriert damit das ganzheitliche Engagement für nachhaltiges Handeln … 

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Grüne Logistik – Erdgas-Lkw

Auf dem „Forum Grüne Logistik“ in Garching ist deutlich geworden: Es gibt inzwischen Erdgas- und Hybrid-Lkw auch bei den großen Herstellern. Scania, Renault und Iveco Magirus haben die leisen und schadstoffarmen Lkw im Angebot …